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Stress

Stress

Kategorie: LebensstilMäßig

Hoher Stress kann bei einigen Personen Gichtanfälle auslösen, indem er verschiedene physiologische Mechanismen aktiviert. Stress aktiviert die 'Kampf-oder-Flucht'-Reaktion des Körpers und setzt Hormone wie Cortisol und Adrenalin frei. Diese Stresshormone können die Entzündung im Körper erhöhen und die Nierenfunktion beeinträchtigen, was möglicherweise zu einer verringerten Harnsäureausscheidung führt. Darüber hinaus kann Stress indirekt zur Gicht beitragen, indem er Verhaltensweisen wie schlechte Ernährungsentscheidungen, erhöhten Alkoholkonsum oder gestörte Schlafmuster beeinflusst, die alle die Harnsäurewerte beeinflussen können. Eine in Arthritis Research & Therapy veröffentlichte Studie ergab, dass psychologischer Stress mit einem erhöhten Risiko für wiederkehrende Gichtanfälle verbunden ist, wobei das höchste Risiko 2 Tage nach einem stressigen Ereignis beobachtet wurde [1]. Stressmanagement durch Techniken wie Meditation, Sport oder Beratung kann helfen, die Häufigkeit von Gichtanfällen zu reduzieren. Referenzen: [1] Abdulaziz, S., Dalbeth, N., Kalluru, R., & Gow, P. (2021). The impact of psychological stress on gout: a case-crossover study. Arthritis Research & Therapy, 23(1), 132.

Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken. Konsultieren Sie immer einen qualifizierten Arzt, um medizinischen Rat einzuholen.