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Wechseljahre

Wechseljahre

Kategorie: UmweltfreundlichMäßig

Das Gichtrisiko bei Frauen steigt nach der Menopause aufgrund hormoneller Veränderungen, die den Harnsäurestoffwechsel und die Ausscheidung beeinflussen. Östrogen hat eine urikosurische Wirkung, was bedeutet, dass es die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren fördert. Mit dem Rückgang der Östrogenspiegel während und nach der Menopause wird dieser schützende Effekt abgeschwächt, was zu höheren Harnsäurewerten im Blut führt. Darüber hinaus können postmenopausale Frauen Veränderungen in der Körperzusammensetzung erfahren, einschließlich eines Anstiegs des viszeralen Fettes, das mit einer Insulinresistenz verbunden ist und weiter zur Hyperurikämie beitragen kann. Der Einsatz einer Hormonersatztherapie (HRT) hat gezeigt, dass sie das Gichtrisiko beeinflussen kann, obwohl die Beziehung komplex ist. Eine große prospektive Studie, die in JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurde, ergab, dass postmenopausale Frauen ein signifikant höheres Gichtrisiko hatten als prämenopausale Frauen und dass dieses Risiko mit den Jahren seit der Menopause zunahm [1]. Eine weitere Studie in Arthritis Research & Therapy zeigte, dass eine postmenopausale Hormontherapie mit einem geringeren Gichtrisiko verbunden war, was die schützende Rolle von Östrogen unterstützt [2]. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung der Überwachung von Harnsäurewerten und Risikofaktoren bei Frauen, die die Menopause durchlaufen. Referenzen: [1] Hak, A. E., Curhan, G. C., Grodstein, F., & Choi, H. K. (2010). Menopause, postmenopausal hormone use and risk of incident gout. Annals of the Rheumatic Diseases, 69(7), 1305-1309. [2] Bhole, V., de Vera, M., Rahman, M. M., Krishnan, E., & Choi, H. (2010). Epidemiology of gout in women: Fifty-two-year followup of a prospective cohort. Arthritis & Rheumatism, 62(4), 1069-1076.

Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken. Konsultieren Sie immer einen qualifizierten Arzt, um medizinischen Rat einzuholen.